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in Kooperation zwischen dem Verein AVP und dem Departement für die Außenangelegenheiten des autonomen Kreises der Jamal-Nenzen

Der Verein Akzeptanz. Vertrauen. Perspektive (AVP e.V.) ist eine gemeinnützige Organisation, die im Bereich der sozialen Arbeit in Düsseldorf seit seiner Gründung im Jahr 2002 tätig ist. Zu den vielen Tätigkeitsbereichen des Vereins gehören vielfältige Angebote und Projekte für Jugendliche, Beratung für die Familien im Rahmen der Hilfe zur Erziehung, Kulturarbeit und internationale Projekte. Ein großes und bedeutendes Tätigkeitsgebiet ist die Zusammenarbeit mit dem autonomen Kreis der Jamal-Nenzen in Nordrußland. Seit 5 Jahren pflegt der Verein sehr enge und fruchtbare Beziehungen mit Jamal im Bereich der sozialen und kulturellen Arbeit.

Zum Anlass des 5. Jahrestages der Zusammenarbeit zwischen dem Verein AVP und Jamal wurden am 4.-6. Oktober 2017 die Jamaltage in Düsseldorf veranstaltet, um die vergangene erfolgreiche Jahre der Kooperation zu feiern. Gleichzeitig bestand die Absicht die einzigartige und faszinierende Kultur der Jamal-Nenzen dem breiten und interessierten Publikum in Düsseldorf nahe zu bringen. Der wahre Kern der Kultur dieser Region ist das Erbe des einheimischen Volks, das im Gebiet des Permafrosts hinter dem Polarkreis von alters her lebt.

Am 4. Oktober um 19:00 Uhr fand im Robert-Schumann-Saal die feierliche Eröffnung der Jamaltage in Düsseldorf mit den Grußworten der leitenden Persönlichkeiten aus dem Region Jamal, wie zum Beispiel die Vizegouverneurin des autonomen Kreises der Jamal Nenzen Frau Irina Sokolova sowie der Bürgermeister der Stadt Düsseldorf Herr Günter Karen-Jungen, statt. Anschließend genossen etwa 500 Ehrengäste ein Gala-Konzert mit dem renommierten  Tanzensemble „Nordlicht“ und der Sopranistin Anzhelika Kulmametova. Die Sängerin und das Tanzkollektiv haben mit Hilfe von Gesang und Choreografien über das harte aber auch spannende Leben und die einzigartige Tradition erzäht. Gleichzeitig wurde die Kunst- und Fotoausstellung eröffnet, die über Landschaften und Leben im Jamal-Kreis erzählt.

Am 5. Oktober wurde für die Delegation aus Russland eine Diskussionsrunde in der Kindertagesstätte Tannenhof, die mit dem Kindergarten „Kristalik“ aus der Region Jamal einen Kooperationsvertrag 2016 unterzeichnet hatte, eröffnet. Im Anschluss an den Runden Tisch lud der Jugendamtsleiter der Stadt Düsseldorf Herr Johannes Horn die Delegation in die Freizeitstätte Gareth ein, um mit den russischen Kollegen über die Jugendarbeit in der Region Jamal zu diskutieren. Außerdem empfing das Russische Generalkonsulat in Bonn die Künstler und die Delegation in Bad Godesberg.

Die Jamaltage in Düsseldorf waren dazu berufen, die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Düsseldorf und dem Jamal-Kreis zu stärken und weiter zu entwickeln. Dies wurde auch von dem Bürgermeister der Stadt Düsseldorf Herrn Karen-Jungen bestätigt, der die Absicht äußerte eventuell im Jahr 2018 Düsseldorfer Tage in der Region Jamal durchführen zu lassen.

Unsere Organisation freut sich schon jetzt auf die weitere Zusammenarbeit mit dem autonomen Kreis und hofft nächstes Jahr die Stadt Düsseldorf und die Bundesrepublik Deutschland würdig in den Städten Nojabrsk, Nowij Urengoj und Salechard zu vertreten.

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